Was genau ist eigentlich Airsoft?
Wie wird Airsoft gespielt…?
Bei Airsoft gibt es viele verschiedene Szenarien die man nachspielen kann. Viele Teams haben auch unterschiedliche Begriffe für die verschiedenen Szenarien. In der Hauptsache wird Airsoft immer im Team mit anderen Spielern zusammen gespielt. Es kommt auch auf eine gemeinsame Kommunikation und Teamgeist an um das Spiel gewinnen zu können. Airsoft kann man mit Schach vergleichen, wo man ja den Gegner durch geschickte Spielzüge und voraus denken soweit in die Enge treibt, dass er keinen Spielzug mehr durchführen kann. Bei Airsoft geht es nicht darum nach der „Holzhammer-Methode“ vorzugehen sondern taktisch und überlegt seinen Gegenspieler aus dem laufenden Spiel zu schicken. Die Waffen die beim Airsoft verwendet werden, kann man mit den Erbsenpistolen aus den 80er Jahren vergleichen. Nur das diese Waffen moderner, genauer und Leistungsstärker geworden sind. Verwendet werden heute kleine Rundkugeln, sogenannte BB´s (aus dem engl. für „Ball Bearings“) mit einem Durchmesser von 6mm die meistens aus Kunststoff bestehen. Da sich bei den Spielern aber auch immer mehr der Umweltgedanke durchsetzt, werden immer häufiger solche Kugeln aus biologisch abbaubaren Material verwendet. Sogenannte „Bio-BB´s“. Bei diesen Kugeln werden die Spieler nicht, wie beim Paintball, mit Farbe markiert. So kann man nicht erkennen das man getroffen wurde oder nicht. Aus diesem Grund ist jeder Spieler angehalten einen Treffer selber bekannt zu geben. Macht man das nicht, wird man als „Highlander“ bezeichnet und man spielt dann auch sehr schnell, ganz alleine. Aus diesem Grund wird Airsoft auch als Spiel für „Gentlemans“ bezeichnet, da es sehr auf Fairness und Fairplay ankommt. Nur so kann man Airsoft mit Spaß spielen.
Wie transportiere ich meine Airsoftwaffe richtig...?
Nach dem neuen Waffengesetz muss eine Waffe getrennt von der Munition und vom Akku, also nicht schussbereit, in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden.
Das Behältnis muss mit einem kleinen Schloss verschlossen werden!
Geschichte
Airsoft stammt ursprünglich aus Japan. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Schusswaffen für die japanische Zivilbevölkerung verboten. Die japanische Industrie wich daher auf Waffenrepliken aus Kunststoff aus. Sie brachte die ersten funktionstüchtigen Waffennachbauten als Spielzeug auf den Markt, die seinerzeit federbetrieben waren und manuell arbeiteten. Durch das große Marktpotential und hohe Verkaufszahlen expandierte der Airsoftmarkt in Asien zügig.
Ständige Neuerungen wie elektrisch betriebene Softairwaffen (AEG; Automatic Electric Gun) sowie gasbetriebene Softairwaffen machten die zum Spielen entwickelten Spielzeugwaffen zu technisch hochentwickelten Waffenrepliken. Durch die amerikanische Besatzung wurde dieses Spielzeug in den Westen gebracht, wobei sich hier der Begriff Airsoft bildete. In Deutschland hielten Softairwaffen in Form von Kriegswaffenrepliken erst mit der Novellierung des Waffengesetzes im Jahre 2004 ihren Einzug auf den Markt und sind seither im Spielzeug- und Waffenhandel zu erwerben. Hier hat sich der Begriff Softair durchgesetzt.
Die Hersteller von Softairwaffen kommen vorwiegend aus dem asiatischen Raum, wo sich Hersteller meist auf bestimmte Kategorien von Waffentypen spezialisiert haben. Für die meisten Waffentypen gibt es unzählige Zusatzausstattungen von Tuningläufen bis hin zuCustom Kits, mit denen man das komplette Aussehen einer Softairwaffe verändern kann. Viele Metall-Softairwaffen lassen sich optisch nicht mehr von ihren originalen Vorbildern unterscheiden.
Spielprinzip
Das Spielprinzip ist ähnlich dem des Paintball oder von Lasergames, es werden jedoch Plastikkugeln mit meist 6 mm Durchmesser (BB) verwendet. Es gibt kurze (Quickgames) und längere Spiele (Operations). Ziel kann dabei das Halten einer Flagge durch eine Spielpartei oder die Eroberung eines Objekts sein. Da man Treffer schlecht erkennen kann, sind sie vom Getroffenen selbst durch z.B. "Hit" anzusagen. Beim so genannten Sportschießen, organisiert durch die International Practical Shooting Confederation handelt es sich um Parcoursschießen. Ein weiterer Spielmodus ist das Re-enactment (engl. Nachspielen).
Ausrüstung
Zum Spiel statten sich die Teilnehmer zum Beispiel mit militärischen Tarnanzügen und weiterer „taktischer Ausrüstung“ wie militärischen Westen und einfachen Funkgeräten bis hin zu Nachtsichtgeräten und holographischen Visieren aus. Seit kurzer Zeit sind auch speziell für Airsoft ausgelegte Anzüge und Ausrüstungsgegenstände erhältlich, die keine Tarnschemata bekannter Armeen verwenden, um eine Abgrenzung zu realen (para-)militärischen, polizeilichen und terroristischen Geschehnissen zu betonen. Die Ausrüstung dient einerseits der Tarnung und andererseits der Sicherheit des Spielers wie dem Schutz der Augen, der Zähne, des Gehörs und der Gelenke.